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Ein eindringlicher Appell zum Schutz unserer Kulturlandschaften und deren Lebensvielfalt stand am 4. November im Mittelpunkt einer wortgewaltigen und hochemotionalen Rede von Enoch zu Guttenberg im brandenburgischen Zossen.

Unter dem Titel „Irrungen, Wirrungen – Das EEG und der Verlust von Natur und Kultur“ präsentierte er zahlreiche Fakten, die den wirtschaftlichen Unsinn und das ökologische Desaster der jetzigen Form der Energiewende, insbesondere der Windkraft, aufzeigen (vgl. Seiten 5 und 6). Zudem prangert er geistigen Ablasshandel an, mit der die selbsternannten Weltenretter und Unterstützer dieser zerstörerischen Technologie meinen, etwas Gutes zu tun, statt die Anstrengungen auf Energieeffizienz und das persönliche, auch mit Einschränkungen verbundene Verhalten zu legen. Lieber vernichten diese ökologischen Amokläufer das Schutzgut Natur und streng geschützte Arten und quälen das Schutzgut Mensch im „Hier und Jetzt“.

Kaum ein Natur-, Arten- und Landschaftsschützer ist glaubwürdiger als dieser Vertreter der ersten Stunde des Naturschutzes in Deutschland!

Hier die Links zu seiner Rede:

www.umwelt-watchblog.de/schaender-der-landschaftsseele-enoch-zu-guttenbergs-brandenburger-rede/#more-5566

www.umwelt-watchblog.de/wp-content/uploads/Enoch-zu-Guttenberg-Brandenburger-Rede.pdf

 

 

 

Bundestag ändert am 22. Juni 2017 den § 44 Bundesnaturschutzgesetz und schafft damit den Artenschutz ab!

Der Bundestag hat am 22. Juni mit den Stimmen fast aller Fraktionen den § 44 Bundesnaturschutzgesetz abgeändert und damit de facto den Artenschutz abgeschafft.

Damit ist selbst das Vorkommen bislang streng geschützter Arten kein Hinderungsgrund mehr für die Errichtung von WKA. Mehr über diese skandalöse Entscheidung unserer Volksvertreter lesen Sie unter diesem Link:

www.landschaft-artenschutz.de/die-hunde-bellen-die-karawane-zieht-weiter

 

Grüne Landschaftsfresser

Der in Tichy’s Einblick erschienene Artikel analysiert sehr treffend, warum die sogenannten Erneuerbaren Energien nichts mit Arten- und Umweltschutz zu tun haben, selbst dem Klimaschutz nicht dienen, und was eigentlich hinter diesem modernen Ablasshandel steckt: Link und dann Button „Ich unterstütze bereits“ anklicken (oder tatsächlich mit einem Beitrag unterstützen, wenn man möchte)

www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/gruene-landschaftsfresser

Bundesamt für Umwelt und Naturschutz plant skandalöse Änderung des § 44 Bundesnaturschutzgesetz

Das Bundesamt für Umwelt und Naturschutz möchte mit einer geplanten Änderung des § 44 Bundesnaturschutzgesetz der Energieerzeugung durch die unsäglichen Windkraftanlagen Vorrang vor dem Artenschutz einräumen. Mit der beabsichtigten Neufassung des § 44 soll das bislang geltende Tötungs- und Verletzungsverbots von Tieren gelockert werden, falls eine „Beeinträchtigung unvermeidbar ist“. Unvermeidbare Beeinträchtigungen können im Sinne der Gesetzesnovelle beim Betrieb von Windrädern vorliegen, so dass die Tötung einzelner Tiere zukünftig keinen Verstoß gegen das Tötungsverbot darstellen soll. Dies ist ein handfester Skandal! Nachdem der BUND Naturschutz bei diesem Thema als Anwalt eines echten Natur-, Arten- und Landschaftschutzes kläglich versagt, übt der Verein für Landschafts- & Artenpflege in Bayern (VLAB) diese Rolle in vorbildlicher Weise aus: der VLAB hat eine ablehnende Stellungnahme zu dem Entwurf abgegeben und weist vollkommen zu Recht darauf hin, „dass es Aufgabe des Bundesumweltministeriums sein muss, Landschaften, deren Biodiversität und den Schutz seltener und gefährdeter Arten zu fördern, anstatt der weiteren Industrialisierung von Landschaften durch Windräder und dem damit verbundenen Artenrückgang Vorschub zu leisten“.

Hier lesen Sie die ganze Stellungnahme des VLAB:

www.landschaft-artenschutz.de/wp-content/uploads/SN_Nov_BNatSchG_122020.pdf

 

Link zum Trailer für das Buch „Geopferte Landschaften“ von Georg Etscheit:

gl

Produzieren wir statt Ökoenergie die nachhaltigste Naturzerstörung?

Über die Schattenseiten der Energiewende zu sprechen gilt als politisch nicht korrekt. Aber soll man deshalb darüber schweigen? Tatsache ist: Die übereilt und planlos in Szene gesetzte Energiewende hat einen ungeheuren Wildwuchs an Windrädern und Solaranlagen hervorgebracht und droht sich zu dem bisher rasantesten Flächenverbrauch aller Zeiten in unserem Land zu entwickeln. Die letzten unzerstörten Landschaften und Naturreservate werden dafür geopfert.

Dabei ist der CO2-Ausstoß hierzulande bislang, wenn überhaupt, nur unwesentlich gesunken. Ein unstillbarer Energiehunger setzt auf unbegrenzte Expansion – allein für unseren Stand-by-Verbrauch laufen im Jahr über 13 000 Windräder.

Der Anstoß zu einer notwendigen Debatte. Mit Beiträgen von namhaften Wissenschaftlern, Energieexperten und Umweltschützern, u.a. Niko Paech und Enoch zu Guttenberg.