Enoch zu Guttenberg: Mellrichstädter Appell

Vor mehr als 200 Zuhörern in Mellrichstadt (Landkreis Rhön-Grabfeld) ist Enoch zu Guttenberg mit der deutschen „Energiewende“ abermals hart ins Gericht gegangen und in seinem Mellrichstädter Appell zur Energiewende in Bayern folgende Forderungen aufgestellt:

  1. Keine Aufweichung oder gar Abschaffung der 10-H-Abstandsregelung in Bayern.
  2. Erweiterung der 10-H-Abstandsregelung auf kleinere Ortschaften, Streusiedlungen und bewohnte Einzelgehöfte.
  3. Grundsätzliches Verbot des Baues von Windrädern in Naturparks und Landschaftsschutzgebieten.
  4. Grundsätzliches Bauverbot von Windrädern in Wäldern.

Guttenberg schloss seine Rede mit einem Appell an eine grundsätzliche  „Lebenswende“:

„Meine Damen und Herren, ich möchte Sie nach dieser langen Rede, der Sie so aufmerksam und geduldig zugehört haben, entlassen mit einem Zitat des französischen Ökonomen und Philosophen Serge Latouche, der mit dem Konzept der „nachhaltigen Entwicklung“, dem auch das viel beschworene „grüne Wachstum“ mitsamt der in unserem Land auf so verhängnisvolle Weise exekutierten Energiewende zugerechnet werden kann, hart ins Gericht geht:

Die Theorie der nachhaltigen Entwicklung, so Latouche, „erweist sich insofern als besonders trügerisch, weil sie die Menschen in dem Glauben belässt, die Krise sei zu lösen, ohne dass man die Logik des Marktes, der Ökonomisierung aller Lebensbereiche bis hinein ins menschliche Vorstellungsvermögen, die Geldwirtschaft und die grenzenlose Expansion des Kapitals anficht. In Wirklichkeit ist sie letztlich zum Scheitern verurteilt, sofern sie einem System von Produktion und Konsum verhaftet bleibt, das selbst der Hauptverursacher ebenjener Schäden ist, die sie zu beheben trachtet“. ….

Ja, wir brauchen eine Wende. Keine Energiewende, sondern eine Lebenswende, orientiert an der neuen, alten Kultur des Maßhaltens. Wir müssen das Zeitalter der „liquiden Moderne“, wie der polnisch-britische Soziologe Zygmunt Baumann sie beschrieben hat, hinter uns lassen, bevor es richtig begonnen hat. Eine Epoche, die überall das Solide, das Dauerhafte, das Verbindliche durch das Flüchtige, Vergängliche, Unverbindliche zu ersetzen begonnen hat und den mörderischen Produktivismus und Konsumismus des Industriezeitalters noch einmal gesteigert hat zu einem wahren Hexensabbat der Verschleuderung und Verschwendung von Ressourcen, die über Jahrmillionen entstanden sind.“

Hier der Link zur wunderbaren Rede von Enoch zu Guttenberg:

 

 

 

 

WKA laufen massiv dem Natur- und Artenschutz zuwider und sind weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll umsetzbar!

Sehen Sie sich diese beiden sehr sehenswerten Beiträge Filmbeiträge an, es lohnt sich:

  1. Am Beispiel des Rotmilans zeigt Filmemacher Andreas Kieling auf, wie stark die Windkraftnutzung den Artenschutz unterminiert. Aus Angst vor dem Klimawandel zerstören wir schon heute, was wir langfristig schützen wollen…

 

2.  Dass indes die „Klimarettung“ durch die sogenannte Energiewende nicht gelingen wird und die Energiewende unter den aktuellen Gegebenheiten zum Scheitern verurteilt ist,  zeigt ein weiterer hervorragender Vortrag von Prof. Dr. Hans-Werner Sinn:   

In der logischen Konsequenz zerstören wir schon heute das, was wir – mit dem ungeeigneten Mittel der politisch gewollten Energiewende – langfristig schützen wollen!

Öko-Lügen und andere bittere Wahrheiten

Kleine Leseproben aus dem o. g. Artikel von Dietmar Student gefällig?

  • „Ungereimtheiten, Mauscheleien und Tarnversuche – auch die Bewilligung der Anlagen folgt diesem Muster, quer durch die Republik. Genehmigungsbehörden, vermeintlich unabhängige Gutachter und Investoren kungeln fleißig, um selbst massive Widerstände zu brechen.“
  • „Im Landkreis Cuxhaven machte ein heutiger Bürgermeister das passende ornithologische Gutachten gleich selbst. Treten Probleme auf, wie ein vermehrtes Kollisionsrisiko mit Vögeln, wird die Methodik geändert, so geschehen im hessischen Ronneburg, damit aus einem Artenschutzgebiet doch noch eine Windvorrangfläche wird. Schallmessungen, die zunächst zu hoch ausfallen, werden in einer zweiten Expertise passend gedimmt. Und wer die Windkraft treu begleitet, darf auf Belohnung hoffen. Die ehemalige grüne Energieministerin in Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke, sitzt seit Juni im Aufsichtsrat der ABO Wind AG aus Wiesbaden.“
  • „Selbst die Medien werden gefügig gemacht. Windkraftkritiker hatten dem nordhessischen Lokalsender „Eder Dampfradio“ ein Interview gegeben. Der örtliche Energieversorger bekam offenbar Wind davon, jedenfalls wurde das Gespräch nie gesendet. Ortsansässige vermuten ökonomische Zwänge – die Firma sponsert die Dampfplauderer.“

Hier geht`s zu den unbequemen Aspekten der sogenannten Energiewende:

www.manager-magazin.de/magazin/artikel/windkraft-e-autos-fonds-oeko-luegen-a-1176961.html

 

 

 

 

Link

Ein eindringlicher Appell zum Schutz unserer Kulturlandschaften und deren Lebensvielfalt stand am 4. November im Mittelpunkt einer wortgewaltigen und hochemotionalen Rede von Enoch zu Guttenberg im brandenburgischen Zossen.

Unter dem Titel „Irrungen, Wirrungen – Das EEG und der Verlust von Natur und Kultur“ präsentierte er zahlreiche Fakten, die den wirtschaftlichen Unsinn und das ökologische Desaster der jetzigen Form der Energiewende, insbesondere der Windkraft, aufzeigen (vgl. Seiten 5 und 6). Zudem prangert er geistigen Ablasshandel an, mit der die selbsternannten Weltenretter und Unterstützer dieser zerstörerischen Technologie meinen, etwas Gutes zu tun, statt die Anstrengungen auf Energieeffizienz und das persönliche, auch mit Einschränkungen verbundene Verhalten zu legen. Lieber vernichten diese ökologischen Amokläufer das Schutzgut Natur und streng geschützte Arten und quälen das Schutzgut Mensch im „Hier und Jetzt“.

Kaum ein Natur-, Arten- und Landschaftsschützer ist glaubwürdiger als dieser Vertreter der ersten Stunde des Naturschutzes in Deutschland!

Hier die Links zu seiner Rede:

www.umwelt-watchblog.de/schaender-der-landschaftsseele-enoch-zu-guttenbergs-brandenburger-rede/#more-5566

www.umwelt-watchblog.de/wp-content/uploads/Enoch-zu-Guttenberg-Brandenburger-Rede.pdf

 

 

 

Bundestag ändert am 22. Juni 2017 den § 44 Bundesnaturschutzgesetz und schafft damit den Artenschutz ab!

Der Bundestag hat am 22. Juni mit den Stimmen fast aller Fraktionen den § 44 Bundesnaturschutzgesetz abgeändert und damit de facto den Artenschutz abgeschafft.

Damit ist selbst das Vorkommen bislang streng geschützter Arten kein Hinderungsgrund mehr für die Errichtung von WKA. Mehr über diese skandalöse Entscheidung unserer Volksvertreter lesen Sie unter diesem Link:

www.landschaft-artenschutz.de/die-hunde-bellen-die-karawane-zieht-weiter

 

Grüne Landschaftsfresser

Der in Tichy’s Einblick erschienene Artikel analysiert sehr treffend, warum die sogenannten Erneuerbaren Energien nichts mit Arten- und Umweltschutz zu tun haben, selbst dem Klimaschutz nicht dienen, und was eigentlich hinter diesem modernen Ablasshandel steckt: Link und dann Button „Ich unterstütze bereits“ anklicken (oder tatsächlich mit einem Beitrag unterstützen, wenn man möchte)

www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/gruene-landschaftsfresser