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Windkraft: Hausbesitzer verlieren Zehntausende – Was Windräder wirklich mit Immobilien machen

Der in der WELT erschienene Artikel beleuchtet die Folgen von Windkraftanlagen für Hausbesitzer, welche einen Verlust von Zehntausenden Euro bedeuten können.

Interessanter noch: Das große wirtschaftliche Risiko bei Bürgerbeteiligungen. z.B. im Rahmen sog. Bürgerwindparks.

Auszüge aus dem Artikel:

„Bei genauer Betrachtung sind Windparks im Interesse einiger weniger, aber ein großes Ärgernis für viele. Ein besonders großes Problem: Wirtschaftlich rechtfertigen lässt sich nur die Hälfte der Standorte. […]

Ein Grund dafür ist auch, dass Immobilien und Grundstücke, in deren Nähe Windkraftanlagen errichtet werden, an Wert verlieren. Dies belegen empirische Studien für zahlreiche europäische Länder. […]

Um die Widerstände von Anwohnern zu überwinden, wird zunehmend auf Bürgerbeteiligungen an Windparks gesetzt. So können sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch Kommunen, an lokalen Bürgerenergiegenossenschaften beteiligen. Diese investieren entweder selbst in Windparks oder beteiligen sich daran. Solche Bürgerbeteiligungen werden sowohl mit einem ökologischen als auch mit einem ökonomischen Renditeversprechen beworben. Beide Versprechen sind höchst zweifelhaft. […]

In keinem Fall kommen Versicherungen für zu geringe Windstromerträge aufgrund der Fehleinschätzung der Windstärken auf. Dazu kam es laut „taz“ bei rund der Hälfte der in den Nullerjahren errichteten kommerziellen Windparks. Der Grund: Die Prognosen bedienten sich des BDB- oder Keiler-Häuser-Index anstatt langjähriger Wind-Beobachtungen vor Ort. Dies führte zu Ertragsprognosen, die deutlich zu hoch ausfielen — ein Problem, das auch viele Bürgerwindparks betraf. […]

Mittlerweile ist der Index mehrfach nach unten korrigiert worden. Dennoch wäre es ratsam, Windparks auf Basis jahrelanger Vorort-Beobachtungen zu planen — ein Grundsatz, der besonders in windschwachen Gebieten beherzigt werden sollte. Denn: Der Windstromertrag hängt in dritter Potenz von der Windgeschwindigkeit ab. Heißt: Fällt die Windgeschwindigkeit in einem windschwachen Gebiet nur halb so hoch aus wie andernorts, beträgt der Windstromertrag lediglich ein Achtel.

Daher können bereits geringe Fehleinschätzungen bei der Windstärke gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Windparks haben. Während dadurch die Möglichkeit eines Totalverlusts von Beteiligungen besteht, wird nicht selten suggeriert, dass Beteiligungen an Windparks sichere Geldanlagen seien, da die Vergütung für den erzeugten Windstrom für einen Zeitraum von bis zu 21 Jahren in fixer Höhe staatlich garantiert ist. […]

Es ist fraglich, ob Bürgerinnen und Bürger, die sich aus Sorge um das Klima an Bürgerenergiegenossenschaften beteiligen, die damit verbundenen Risiken kennen.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind Windparks angesichts des schlechten Nutzen-Kosten-Verhältnisses grundsätzlich zu hinterfragen — vor allem solche, die in windschwachen Regionen errichtet werden. Jeglicher ökonomischen Rationalität zum Trotz erhalten diese als Nachteilsausgleich 55 Prozent höhere Vergütungen für den Windstrom als andernorts, damit sie sich überhaupt rechnen.

Für diese Subventionen müssen alle Steuerzahler aufkommen, während davon nur einige wenige profitieren, allen voran die Windparkprojektierer und Verpächter der Grundstücke.

Dass die Anwohner nicht unbedingt gut auf diese zu sprechen sind, ist verständlich. Weniger verständlich ist, warum Windparks durch die Ampelregierung per Gesetz zu Vorhaben erklärt worden sind, die im „überragenden öffentlichen Interesse“ (§ 2 EEG) sind und gegen die deshalb kaum mehr Widerstand geleistet werden kann.

Hier geht es zum Artikel:

https://www.welt.de/wirtschaft/article695f844eb5d38f43be33d319/windkraft-hausbesitzer-verlieren-zehntausende-was-windraeder-wirklich-mit-immobilien-machen.html

Windradbrand bei Biebelried: „Wir konnten nichts tun!“

Bei Biebelried an der A7 brennt am 23. Mai 2026 ein Windrad ab. Der BR berichtet.

Selbst das kleine Windrad mit 112 m Nabenhöhe erweist sich als nicht löschbar. Eine Sicherheitszone wird eingerichtet, weil brennende Teile durch Böen bis zu 300 weit geschleudert werden könnten.

Die im Landkreis Eichstätt, oft im Staatswald geplanten und bis zu 300 m hohen Windräder, würden im Brandfall ebenfalls nur unkontrolliert abbrennen. Teilweise rücken die WKA in der Regionalplanung auf 550 m an die Ortschaften heran, diese würden im Brandfall im unmittelbaren Gefahrenbereich brennender Trümmerteile liegen. Über die Schadstofffreisetzung durch die Verbrennung von Carbon und elektronischen Bauteilen wird überhaupt nicht berichtet.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/wir-konnten-nichts-tun-warum-brannte-das-windrad-bei-biebelried-aus,VKiqgku

mdr-Umschau vom 17. März 2026 zu WKA im Wald

Gönnen Sie sich die wirklich sehenswerte mdr-Umschau vom 17. März 2026 von min. 00:49 bis min. 13:30 mit eindrücklichen Bildern zu

  • dem zerstörerischen Bau von WKA im Wald durch „grüne Kapitalisten“
  • der Gegenwehr von betroffenen Bürgern im thüringischen Schmieritz und im Naturpark Dahme-Heideseen in Brandenburg
  • der nachhaltigen Zerstörung der Waldökologie
  • der Ignoranz der Mehrheitsinteressen von Bürgern vor Ort

Hier der Link:

www.ardmediathek.de/video/umschau/umschau-vom-17-maerz/mdr

Fortsetzung der Videoreihe von Prof. Dr. Andreas Schulte:

Bei den „Gefahren durch Windkraftanlagen für den Menschen: Schall, Infraschall, Erholung und Tourismus“ geht es um Lärm durch den Umbau von Waldkulturlandschaften in Industriegebiete – seine Größenordnungen und vielfältigen Auswirkungen: Insbesondere hier auf den Menschen direkt, mit Lärmverschmutzung um ein einziges Windrad herum von bis zu 300 Hektar: Mit Zahlen berechnet, die auf denen von Produzenten und Betreibern von Windenergieanlagen beruhen.

Artenvorkommen in der Datenbank KARLA erfassen

Die Bürgerinitiative Gegenwind Marxheim als Mitglied im Bündnis „Haltet inne“ informiert darüber, dass nach deren Kenntnisstand bei der Erfassung bzw. Bewertung von (Wald-)Tieren und (geschützten) Pflanzen vor allem Daten aus folgendem offiziellen Register herangezogen werden:

https://www.lfu.bayern.de/natur/artendaten/datenmeldung/karla_natur_arteingabe/index.htm

Der Planungsverband greift nach diesen Informationen bei seinen Bewertungen ausschließlich auf die Daten aus der Datenbank KARLA zurück. Das bedeutet, dass Arten bei Prüfungen oder Verfahren häufig nur dann berücksichtigt werden, wenn sie dort auch entsprechend erfasst sind.

Daher ist es wichtig, dass dieses Register möglichst mit Beobachtungen „gefüttert“ wird.

Falls Ihr also Beobachtungen zu geschützten Pflanzen oder Tierarten habt, kann es sinnvoll sein, diese dort einzutragen, damit sie offiziell dokumentiert sind und künftig berücksichtigt werden können.

Also: Vorkommen von Arten bitte melden!

Stellungnahme der Bürgerinitiative NaturAktiv Sigmarswangen

Ein interessantes Video zum Windkraftausbau, das sehr kompakt viele gute Argumente gegen die exzessiven Ausbauziele aufgreift, die von der Ampelregierung verabschiedet wurden und von der aktuellen Bundesregierung bislang nicht gekippt worden sind.

Die Bürgerinitiative will nicht hinnehmen, das dem vorgeblichen Klimaschutz der konkret erlebbare Natur-, Landschafts- und Artenschutz in unserer Heimat geopfert wird.  

Hier geht`s zum sehenswerten 6-minütigen Video:

Fortsetzung der Videoserie „Windkraft im Wald“ von Prof. Dr. Schulte, Teil 2

mit Fokus auf der Entwaldung durch WKA und mit folgenden Themenbereichen:

  • EU-Entwaldungsverordnung schützt nicht vor Kahlschlag für Windkraftflächen
  • Beschönigende Definition wie „vorübergehende“ Entwaldung durch Windkraftnutzung im Wald
  • Zerstörung der Waldökolgie und des Wasserhaushalts u.a. am Beispiel des altehrwürdigen Reinhardswaldes in Hessen
  • Windkraftlobbyismus in und durch diverse Naturschutzorganisationen
  • Vollkommen untertriebene Angaben zum Flächenbedarf je WKA im Wald

Hier geht es zum Beitrag:

Videoserie „Windkraft im Wald“ von Prof. Dr. Andreas Schulte

Die 7-teilige Videoserie „Windkraft im Wald“ von Prof. Dr. Andreas Schulte thematisiert daten- und faktenbasiert die Hintergründe und Interessen des Windkraft-Booms in Deutschland allgemein und im Wald im Speziellen. Dabei werden über einen ganzheitlichen, wissensbasierten Blick die betriebs- bzw. volkswirtschaftlichen, energiepolitischen und ökologischen Aspekte des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes, auch visualisiert mit Fotos, Video-Einspielern, Interviews und Grafiken, aufgezeigt.

Prof. Dr. Andreas Schulte forscht seit 25 Jahren zu den Themen Klimakunde, Waldökologie und Forstwirtschaft und lehrte zuletzt an der Universität Münster.

Den Link zum Einleitungsvideo der Serie finden Sie hier:

Windkraftanlagen – die unterschätzte Zerstörungskette für Natur und Artenvielfalt

Auszüge aus dem Artikel:

„Windparks gelten noch immer als Symbol „grüner Energie“. Doch ihre tatsächlichen Auswirkungen auf die Bodenerosion, Vegetation und Artenvielfalt zeigen ein anderes Bild. […] Hinzu kommt ein massiver Eingriff in die Natur: Flächen verlieren an Fruchtbarkeit, Lebensräume verschwinden, Arten gehen zurück. Kaum eine andere Form der Energiegewinnung greift so umfassend in bestehende Ökosysteme ein. […]

Besonders Wälder und Heckenflächen leiden stark unter den Windkraftanlagen. Die Mikrofauna in diesen Lebensräumen schrumpft deutlich stärker als in offenen Graslandschaften [.]. Doch selbst dort, wo der Schaden geringer ausfällt, bleibt er erheblich. Vegetation wächst nur noch eingeschränkt, Pflanzen erreichen nicht mehr die Höhe und Dichte ungestörter Flächen. Damit verstärkt sich das Insektensterben, was wiederum den Kreislauf von Boden und Muttererde belastet. […]

Der Bau zerstört die Bodenstruktur, zerschneidet Lebensräume und behindert die Regeneration der Vegetation. Während des Betriebs verändern sich die chemischen Eigenschaften der Böden. Der pH-Wert steigt, während Stickstoff, Kohlenstoff, Phosphor und Feuchtigkeit abnehmen. Damit schrumpfen die Nährstoffressourcen für Pflanzen, was wiederum zu schwächerem Wachstum führt. Insekten verlieren ihre Nahrungsgrundlage, und die Bodenerosion beschleunigt sich. […]

Dass solche Schäden ausgerechnet in einer scheinbar widerstandsfähigen Steppenregion auftreten, zeigt das Ausmaß des Problems. Wenn selbst in kargen Landschaften massive Verluste entstehen, sind die Folgen in artenreicheren Gebieten noch gravierender. Vögel, Fledermäuse und andere Tiere, die auf Insekten angewiesen sind, geraten dadurch zusätzlich unter Druck. […]

Die Ergebnisse führen zu einer unbequemen Erkenntnis: Windkraftanlagen sind nicht die saubere Lösung, als die sie präsentiert werden. Vielmehr geht mit ihnen ein umfassender Eingriff in Umwelt und Artenvielfalt einher. Das Insektensterben zeigt eindrücklich, dass Klimaschutzpolitik oft auf Kosten der Natur betrieben wird.“

Hier geht es zum ganzen Artikel:

https://blackout-news.de/aktuelles/windkraftanlagen-die-unterschaetzte-zerstoerungskette-fuer-natur-und-artenvielfalt/

Die Deutsche Industrie- und Handelkammer (DIHK) hat eine Studie veröffentlicht, welche die Kosten der aktuellen Energiewende-Politik auf bis zu 5,4 Billionen Euro bis zum Jahr 2049 beziffert.

Folgende Auszüge sind aus dem Begleitartikel entnommen:

„Die Energiewende in ihrer aktuellen Ausgestaltung führt langfristig zu massiven Kostenbelastungen für Unternehmen und Haushalte, die mit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nur schwer vereinbar sind. Das geht aus der Studie „Neue Wege für die Energiewende (‚Plan B‘)“ hervor.“

„Bei Fortführung der aktuellen Energiepolitik müssten sich die jährlichen privaten Investitionen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr mehr als verdoppeln – von rund 82 Milliarden Euro im Mittel der Jahre 2020 bis 2024 auf mindestens 113 bis 316 Milliarden Euro im Jahr 2035.“

„Die Zahlen zeigen: Mit der aktuellen Politik ist die Energiewende nicht zu stemmen“, sagt DIHK-Präsident Peter Adrian. „Dabei funktioniert die Energiewende nur mit einer leistungsfähigen Wirtschaft.“

„Investitionen in die Energiewende stehe häufig kein direkter Ertrag gegenüber, gibt er zu bedenken. Deshalb müssten diese Gelder erst an anderer Stelle erwirtschaftet werden. „Die Belastung von Unternehmen und Bevölkerung erreicht jedoch ein Niveau, das unseren Wirtschaftsstandort, unseren Wohlstand und damit auch die Akzeptanz der Energiewende gefährdet.““

[…] „Ein zu hoher Transformationsdruck in Form unrealistischer Vorgaben führt zu extrem hohen und weiter steigenden Kosten, Fehlallokationen und Ineffizienzen“, sagt Adrian. Die deutsche Wirtschaft ziehe bereits Konsequenzen: „Energieintensive Unternehmen verlagern ihre Produktion und damit Arbeitsplätze schon jetzt verstärkt ins Ausland.“

Der DIHK-Präsident warnt: „Wenn wir den aktuellen Weg der Energiepolitik unter diesen Vorgaben weitergehen, gefährden wir nicht nur den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern erweisen auch dem notwendigen Ziel der Klimaneutralität einen Bärendienst.“ Es brauche dringend ein Umdenken in der Energiepolitik, um die Belastungen durch die Energiewende in Deutschland zu reduzieren.

[…]

Zentrales Instrument in dem Modell, das die Studie vorschlägt, ist ein umfassender CO2-Zertifikatehandel. Der Zielpfad wird regelmäßig an die Entwicklung einer internationalen Peer Group angepasst, um ambitionierten Klimaschutz zu erreichen, ohne Nachteile durch nationale Alleingänge für den Standort Deutschland zu erzeugen. 

Zudem sieht das Konzept vor, die Regulierung umfassend zu entschlacken, den Technologiewettbewerb zu verstärken sowie die vorhandene Energieinfrastruktur weiter zu nutzen. Letzteres gilt insbesondere für Gasnetze, die künftig Wasserstoff und klimaneutrales Erdgas – dekarbonisiert durch die Abscheidung und Speicherung von CO2 („Carbon Capture and Storage“, CCS) – transportieren können. Ergänzend sollen Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte im Ausland auch in Deutschland anrechenbar sein.“

Hier der Link zum Begleitartikel und der Studie „NEUE WEGE FÜR DIE ENERGIEWENDE („PLAN B“)

https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaftspolitik/energie/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-136208

Wohin mit dem Schrott? Wenn Windräder abgebaut werden

Dieser absolut sehenswerte Film aus der ZDF-Reihe frontal vom 02.09.2025 geht der Frage nach, wie es um die Entsorgung von ausgedienten Windrädern und Rotorblättern bestellt ist.

Fazit: Die Windkraftbranche nutzt die ungegulierte Gesetzeslage aus und bedient sich auch illegaler „Entsorgungsmethoden“ zum Schaden von Umwelt, Mensch und Tier.

Das passt so gar nicht zum „grünen Image“ der Branche.

Film ab :

https://www.zdfheute.de/video/frontal/wohin-mit-dem-windrad-schrott-100.html