Kategorie-Archiv: Allgemein

ZDF Sendung „Infraschall: Unerhörter Lärm“ aus der Reihe e-Planet

Die ZDF Sendung „Infraschall: Unerhörter Lärm“ beleuchtet eindrucksvoll die bislang von Politk und Windradlobbyisten negierte Problematik des Infraschalls von WKA für den Mensch und die Tierwelt und räumt mit dem Irrglauben auf, Infraschall-Emissionen seien nach 700m Abstand zur WKA nicht mehr signifikant nachweisbar, nur weil nach der geltenden Messmethode DIN 45680 die Infraschallspitzen weggeglättet werden!

Wisseschaftler warnen vor dem Massenexperiment Windkraft und einem schlaflosen Deutschland. Dies ist der beste Sendebeitrag seit langem zu dem Thema!

Zwei Zitate aus der Beschreibung der Sendung:

Professor Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz fühlt sich bei einer solchen Argumentation an die frühen Radiologen erinnert, die mit Röntgenstrahlen experimentierten, aber „weil sie die nicht sahen, erst viel später erkannt haben, dass sie Krebs verursachen.“…

„In beiden Versuchsreihen hat man eine eindeutige Verminderung der Herzmuskelkraft bei Beschallung mit Infraschall-Signalen gesehen.“, so der Herzchirurg. Etwas, das man nicht bewusst wahrnimmt, kann also trotzdem krank machen.

Hier geht’s zur Sendung:

www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-infraschall—unerhoerter-laerm-100.html

Appell des VLAB an die Koalitionäre in Bayern zum Erhalt der 10H-Regel

Der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern analysiert sehr zutreffend die gravierenden Mängel der Windkraftnutzung und fordert die Koalitionäre in spe zum Erhalt der 10H-Regel auf:

„Die allein in Bayern gültige 10H-Abstandsregelung für Windräder hat die Landschaften des Freistaates bislang vor einer flächendeckenden Industrialisierung bewahrt und auch den gesellschaftlichen Frieden auf dem Land weitgehend erhalten…Bayern ist ein Schwachwindland. Windkraft wird hier nie eine tragende Rolle bei der Energieversorgung spielen können, selbst wenn man noch so viele Windkraftwerke aufstellt und die Landschaft vollends ruiniert…Der VLAB fordert von den Koalitionären in spe zunächst eine realistische Bestandsaufnahme der bisherigen, äußerst mageren Ergebnisse der “Energiewende”, ihres bislang kaum messbaren Nutzens im Sinne des Klimaschutzes, ihrer ausufernden Kosten, ihrer schweren gesellschaftlichen Auswirkungen insbesondere für die Landbevölkerung, die die Hauptlast dieses Großpojektes tragen muss, sowie der gravierenden landschaftästhetischen und ökologischen Eingriffe, die insbesondere für den Bau von Windkraftanlagen nötig sind.“

“Danach wird man nicht umhin können, das derzeitige Konzept dieser katastrophal vermurksten Energiewende grundsätzlich in Frage zu stellen…Statt eines weiteren planlosen Ausbaus der sogenannten Erneuerbaren Energien muss der Schwerpunkt einer nachhaltigen Energiepolitik zunächst auf Energieeinsparung und Energieeffizienz gelegt werden.”

Hier der Link zur vollständigen, lesenswerten Pressemitteilung des VLAB:

Pressemitteilung VLAB zu Koalitionsverhandlungen Bayern

Schallende Ohrfeige für die Energiewende – gigantische Kosten, verschwindender Beitrag zur Energieversorgung

Der Bundesrechnungshof rügt die extrem hohen Kosten und den sehr dürftigen Beitrag der sogenannten Energiewende. Die Lösung soll eine CO2-Steuer sein, welche die ohnehin explodierenden Stromkosten weiter befeuern wird. Lesen Sie dazu den heute erschienenen  Artikel „Der Rechnungshof und die Energiewende – Steuer auf CO2 soll Energiewende retten“, der auch den technischen Grenzen der Umsetzbarkeit thematisiert:

Leseprobe: „… Welche Energiewende-Aktion was bewirkt und wieviel sie kostet, weiß niemand im Berlin der Neuzeit. Sie können nichts außer die Infrastruktur eines Landes im Blindflug außer Gang zu setzen und Landschaften mit Windradmüll zerstören. Die Prüfer des Rechnungshofes bringen das Kunststück fertig und fragen nicht zum Beispiel bei Physikern danach, ob solch eine Verrücktheit wie die Energiewende physikalisch-technisch möglich ist, sondern kritisieren nur mangelnde Steuerung. Sie fordern, Wahnsinn mit noch größerem Wahnsinn zu erschlagen: Eine was – natürlich Steuer – könnte helfen, jetzt eben eine auf CO2…“

Link:

Steuer auf CO2 soll Energiewende retten

 

Grün gegen Grün: Vom ökologischen Wahnsinn der hemmungslosen Windkraftnutzung

Grün gegen Grün – Wenn für Windräder Wald (in Schutzgebieten mit 800 Jahre altem Baumbestand!) gerodet wird

Die schwarz-grüne Regierung in Hessen will die Energiewende vorantreiben und setzt dabei auf Windenergie. Auf zwei Prozent der Landesfläche sollen Windräder gebaut werden, vor allem auch in geschützten Waldgebieten. Ein Großteil dieser sogenannten Windvorranggebiete befindet sich auf den Höhenlagen der hessischen Mittelgebirge, zum Beispiel im Reinhardswald oder Kaufunger Wald. Das sind Wälder mit zum Teil 800 Jahre alten Baumbeständen.

Natur- und Umweltschützer kritisieren dieses Vorgehen…  Frontal 21 zeigt am Beispiel Hessen, wie Wälder immer mehr zu Industriegebieten werden,

Hier der Link zum sehenswerten Beitrag des ZDF:

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/gruen-gegen-gruen-100.html

Enoch zu Guttenberg

Diesen Monat verstarb Enoch zu Gutttenberg, ein überaus engagierter Naturschützer der ersten Stunde und Unterstützer des Kampfes gegen den landschaftsschändenden, naturzerstörenden, Mensch und Tier drangsalierenden Windradwahn.

Wer das Glück hatte, eine seiner wortgewaltigen Reden realiter zu erleben, der wird diese eindrucksvolle Persönlichkeit in bleibender Erinnerung behalten.

Anbei zwei Videos seiner wunderbaren Reden:

 

Leserbrief im Donaukurier von 22. März 2018 zur 10-H Regel

Hier sehen Sie den Original-Text des Leserbriefs zur 10-H Regel:

10H-Regel zeigt Wirkung – und das ist gut so!

Die Windkraft leistet keinen substanziellen Beitrag zu einer Energiewende, und wird dies  auf Jahrzehnte hinaus nicht tun. In mehreren Beiträgen hat der renommierte, frühere Chef des Münchener ifo-Instituts Prof. Hans-Werner Sinn überzeugend dargelegt, dass die Energiewende in der heutigen Form nur eine Illusion ist und damit keine Alternative bietet.
Rund 20% der Gesamtenergieproduktion in Deutschland werden für die Erzeugung von Strom aufgewendet, 80% für Mobilität und Wärme. Windkraft trägt im Durchschnitt mit lediglich rund 2,5% zur Gesamtenergieproduktion bei. Damit ist klar, dass Investitionen in eine effiziente Nutzung von Energie das größte Potenzial für CO2 Einsparung und Reduzierung des Ressourcenverbrauchs bieten. Das Totschlagargument „Wenn keine Windkraft, dann Atomstrom?“ greift nicht. Sondern ein generelles Umdenken: Trendumkehr beim Güterverkehr zugunsten der Schiene, Besteuerung des innerdeutschen Flugverkehrs, Stärkung des ÖPNV, stärke Nutzung des Fahrrads auf kurzen Strecken, Tempolimit, Förderung effizienter Heizsysteme, Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, Verbrauch regional produzierter Güter,  usw.  
Windkraftanlagen laufen bei uns im Durchschnitt mit nur 15% der Nennleistung, was per se schon die Ineffizienz von WKA offenbart. Da die Windgeschwindigkeit mit der 3. Potenz in die Energieproduktion eingeht, bedeutet eine Halbierung der Windgeschwindigkeit ein Absinken der Energieausbeute auf 1/8. Dies spricht nicht gerade dafür, das Schwachwindland Bayern mit WKA zuzupflastern, zumal eine  flächendeckende, bezahlbare Speicherfähigkeit des extrem volatilen Windstroms nicht in Sicht ist.
Bei der sogenannten Energiewende im Allgemeinen und der Windkraft im Speziellen handelt es sich primär um einen geistigen Ablasshandel: Mit dem angeblich nachhaltig produzierten Strom wird suggeriert,  mit gutem Gewissen einen auf „grünem“ Wachstum basierenden Lebensstil pflegen zu können. Enoch zu Guttenberg, ein Umweltaktivist der ersten Stunde, formuliert es in seinem Mellrichstädter Appell so: „Ja, wir brauchen eine Wende. Keine Energiewende, sondern eine Lebenswende, orientiert an der neuen, alten Kultur des Maßhaltens.“ Dabei ist es bezeichnend, dass zu Guttenberg aus dem von ihm mitgegründeten BUND Naturschutz ausgetreten ist, da er den BUND von Windkraftlobbyisten unterwandert sieht und dessen kritiklose Position zur Windkraftnutzung nicht mehr mittragen wollte. Denn diese Form der Energiegewinnung drangsaliert Mensch und Tier, sie zerstört schon heute das, was morgen durch den Klimawandel bedroht zu sein scheint.
Mit dem Hype um die Elektromobilität und die angeblich ökologische Stromerzeugung durch WKA wird der Druck auf die ländlichen Regionen, die Tierwelt und das Landschaftsbild noch zunehmen. Diese gilt es, gegen Windradfetischisten, sich grün-ummantelnde, geldschneidende Projektierer und Öko-Populisten zu verteidigen! Sonst werden wir, ökologisch korrekt, mit unserem lokal emissionsfreien, gleichwohl umweltfrevelndem Elektrofahrzeug tief in die Alpen fahren müssen, um noch einen letzten Rest an Ursprünglichkeit zu erleben. Oder diese alternativ, mit hochmoderner Virtual-Reality-Technologie, bei uns zu Hause an die Wohnzimmerwand projizieren.       
Gerd Hamilton, Böhmfeld

Der Leserbrief wurde am 22. März im Donaukurier veröffentlicht, leider jedoch die Überschrift gegen die eher beliebige „Energie sparen und effizienter einsetzen“ ausgetauscht.

Den abgedruckten Leserbrief finden Sie hier:  Leserbrief DK 22.3.2018

Enoch zu Guttenberg: Mellrichstädter Appell

Vor mehr als 200 Zuhörern in Mellrichstadt (Landkreis Rhön-Grabfeld) ist Enoch zu Guttenberg mit der deutschen „Energiewende“ abermals hart ins Gericht gegangen und in seinem Mellrichstädter Appell zur Energiewende in Bayern folgende Forderungen aufgestellt:

  1. Keine Aufweichung oder gar Abschaffung der 10-H-Abstandsregelung in Bayern.
  2. Erweiterung der 10-H-Abstandsregelung auf kleinere Ortschaften, Streusiedlungen und bewohnte Einzelgehöfte.
  3. Grundsätzliches Verbot des Baues von Windrädern in Naturparks und Landschaftsschutzgebieten.
  4. Grundsätzliches Bauverbot von Windrädern in Wäldern.

Guttenberg schloss seine Rede mit einem Appell an eine grundsätzliche  „Lebenswende“:

„Meine Damen und Herren, ich möchte Sie nach dieser langen Rede, der Sie so aufmerksam und geduldig zugehört haben, entlassen mit einem Zitat des französischen Ökonomen und Philosophen Serge Latouche, der mit dem Konzept der „nachhaltigen Entwicklung“, dem auch das viel beschworene „grüne Wachstum“ mitsamt der in unserem Land auf so verhängnisvolle Weise exekutierten Energiewende zugerechnet werden kann, hart ins Gericht geht:

Die Theorie der nachhaltigen Entwicklung, so Latouche, „erweist sich insofern als besonders trügerisch, weil sie die Menschen in dem Glauben belässt, die Krise sei zu lösen, ohne dass man die Logik des Marktes, der Ökonomisierung aller Lebensbereiche bis hinein ins menschliche Vorstellungsvermögen, die Geldwirtschaft und die grenzenlose Expansion des Kapitals anficht. In Wirklichkeit ist sie letztlich zum Scheitern verurteilt, sofern sie einem System von Produktion und Konsum verhaftet bleibt, das selbst der Hauptverursacher ebenjener Schäden ist, die sie zu beheben trachtet“. ….

Ja, wir brauchen eine Wende. Keine Energiewende, sondern eine Lebenswende, orientiert an der neuen, alten Kultur des Maßhaltens. Wir müssen das Zeitalter der „liquiden Moderne“, wie der polnisch-britische Soziologe Zygmunt Baumann sie beschrieben hat, hinter uns lassen, bevor es richtig begonnen hat. Eine Epoche, die überall das Solide, das Dauerhafte, das Verbindliche durch das Flüchtige, Vergängliche, Unverbindliche zu ersetzen begonnen hat und den mörderischen Produktivismus und Konsumismus des Industriezeitalters noch einmal gesteigert hat zu einem wahren Hexensabbat der Verschleuderung und Verschwendung von Ressourcen, die über Jahrmillionen entstanden sind.“

Hier der Link zur wunderbaren Rede von Enoch zu Guttenberg:

 

 

 

 

WKA laufen massiv dem Natur- und Artenschutz zuwider und sind weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll umsetzbar!

Sehen Sie sich diese beiden sehr sehenswerten Beiträge Filmbeiträge an, es lohnt sich:

  1. Am Beispiel des Rotmilans zeigt Filmemacher Andreas Kieling auf, wie stark die Windkraftnutzung den Artenschutz unterminiert. Aus Angst vor dem Klimawandel zerstören wir schon heute, was wir langfristig schützen wollen…

 

2.  Dass indes die „Klimarettung“ durch die sogenannte Energiewende nicht gelingen wird und die Energiewende unter den aktuellen Gegebenheiten zum Scheitern verurteilt ist,  zeigt ein weiterer hervorragender Vortrag von Prof. Dr. Hans-Werner Sinn:   

In der logischen Konsequenz zerstören wir schon heute das, was wir – mit dem ungeeigneten Mittel der politisch gewollten Energiewende – langfristig schützen wollen!

Öko-Lügen und andere bittere Wahrheiten

Kleine Leseproben aus dem o. g. Artikel von Dietmar Student gefällig?

  • „Ungereimtheiten, Mauscheleien und Tarnversuche – auch die Bewilligung der Anlagen folgt diesem Muster, quer durch die Republik. Genehmigungsbehörden, vermeintlich unabhängige Gutachter und Investoren kungeln fleißig, um selbst massive Widerstände zu brechen.“
  • „Im Landkreis Cuxhaven machte ein heutiger Bürgermeister das passende ornithologische Gutachten gleich selbst. Treten Probleme auf, wie ein vermehrtes Kollisionsrisiko mit Vögeln, wird die Methodik geändert, so geschehen im hessischen Ronneburg, damit aus einem Artenschutzgebiet doch noch eine Windvorrangfläche wird. Schallmessungen, die zunächst zu hoch ausfallen, werden in einer zweiten Expertise passend gedimmt. Und wer die Windkraft treu begleitet, darf auf Belohnung hoffen. Die ehemalige grüne Energieministerin in Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke, sitzt seit Juni im Aufsichtsrat der ABO Wind AG aus Wiesbaden.“
  • „Selbst die Medien werden gefügig gemacht. Windkraftkritiker hatten dem nordhessischen Lokalsender „Eder Dampfradio“ ein Interview gegeben. Der örtliche Energieversorger bekam offenbar Wind davon, jedenfalls wurde das Gespräch nie gesendet. Ortsansässige vermuten ökonomische Zwänge – die Firma sponsert die Dampfplauderer.“

Hier geht`s zu den unbequemen Aspekten der sogenannten Energiewende:

www.manager-magazin.de/magazin/artikel/windkraft-e-autos-fonds-oeko-luegen-a-1176961.html