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Vernetzung der BI im Landkreis Eichstätt: Mehr Abstand von WKA zur Wohnbebauung

Die Bürgerinitiativen aus Böhmfeld, Beilngries und Mendorf haben sich am 28.5.2013 in Eichstätt mit der stellv. Landrätin Rita Böhm getroffen. Hauptforderung ist, dass sich der Landkreis für eine gesetzliche Mindestabstandsregelung stark machen soll, die dem Größenwachstum moderner WKA Rechnung trägt und die Risiken aus der Nutzung der Windkraft reduziert. Bürgerinitiativen aus Unterfranken hatten sich mit Ministerpräsident Seehofer und Umweltminister Huber getroffen und einen Mindestabstand der 10-fachen Gesamthöhe gefordert. Herr Seehofer hatte damals die Überprüfung der aktuell geltenden Abstandsempfehlung von 300-800 m (anhängig von Bebauung) bis Ostern zugesagt. Die Bürgerinitiativen betonen: „Bis dato habe es leider keinen Vorschlag seitens der zuständigen Staatsregierung gegeben, es dürfe nicht bei leeren Versprechungen bleiben! Es bestehe akuter Handlungsbedarf angesichts des hohen politischen Drucks zur Umsetzung von Windkraftanlagen.“

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Guter Kompromiss Windpark Zöschingen

In den heutigen Nachrichten wurde die Einweihung eines Bürgerwindparkes in Zöschingen gemeldet (Landkreis Dillingen).
Unserer Meinung nach ein gelungenes Beispiel einer Kompromisslösung nach Enbindung der betroffenen Bürger.
Hier waren ursprünglich ursprünglich 13 WKA mit einer minimalen Entfernung von 800 m zur nächsten Wohnbebauung geplant. Im Rahmen eines Kompromisses  vor dem Augsburger Verwaltungsgericht wurden dann daraus 8 WKA, das erste mit einem minimalen Abstand von 1.850 m. Die Restlichen WKA stehen mehr als 2000 m weit weg und allesamt im Wald.
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