{"id":1456,"date":"2023-01-23T22:53:39","date_gmt":"2023-01-23T20:53:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bi-boehmfeld.de\/?p=1456"},"modified":"2023-01-23T23:09:07","modified_gmt":"2023-01-23T21:09:07","slug":"10-thesen-fuer-eine-nachhaltige-klimaschutzpolitik-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bi-boehmfeld.de\/?p=1456","title":{"rendered":"10 Thesen f\u00fcr eine nachhaltige Klimaschutzpolitik in Deutschland"},"content":{"rendered":"\n<p>Bereits in November 2021 ist der o.g. Beitrag von Rupert Pritzl und Fritz S\u00f6llner auf der Website der Ludwig-Erhard-Stiftung erschienen, jedoch hat er nichts an seiner Sinnhaftigkeit und Aktualit\u00e4t verloren: <strong>Klimaschutzpolitik muss \u00f6kologisch effektiv und \u00f6konomisch effizient sein .<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zitat aus These 2: &#8222;[&#8230;] Ziel muss sein, eine weltweit einheitliche CO2-Bepreisung als zentrales Lenkungsinstrument f\u00fcr die Klimapolitik einzuf\u00fchren. Dass Deutschland dies bisher nur in geringem Ma\u00dfe betrieben hat, liegt sicher auch daran, dass sich Deutschland mit seiner nationalen Energiepolitik (Kernenergieausstieg) selbst ins diplomatische Abseits bef\u00f6rdert hat. Denn w\u00e4hrend fast alle anderen L\u00e4nder dieser Welt beim Ausstieg aus den fossilen Energien auch auf die Anwendung und Weiterentwicklung der Kernenergie setzen k\u00f6nnen und dies auch tun, hat sich Deutschland diesen Weg freiwillig selbst verbaut, international Vertrauen verloren und somit Verhandlungskapital verspielt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Zitat aus These 3: &#8222;Deutschland setzt stattdessen auf eine national ausgerichtete, sektorale und technologiespezifische Energiestrategie, dem sogenannten Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), nach dem nur ausgew\u00e4hlte Energieerzeugungsarten zugelassen sind und \u2013 im besten Fall \u2013 sogar nationale Energieautarkie (d.h. 100 Prozent erneuerbare Energien im Inland) angestrebt wird. Dies hat zu immensen gesellschaftlichen Kosten gef\u00fchrt (finanzielle Lasten, gesellschaftliche Akzeptanz), ohne dass die Bundesrepublik damit einen nennenswerten Beitrag zur Verminderung der Treibhausgasemissionen geleistet h\u00e4tte. [&#8230;]&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Zitat aus These 4: &#8222;Wir brauchen \u2013 in weit h\u00f6herem Ma\u00dfe als bisher \u2013 eine st\u00e4rkere F\u00f6rderung von Forschung und Innovation und eine grundlegende Technologieoffenheit, um neue Klimaschutztechnologien f\u00fcr die Industrie marktf\u00e4hig zu machen und neue klimafreundliche Energieerzeugungstechnologien zu entwickeln, die dann \u2013 nach dem Prinzip der \u201ekomparativen Kostenvorteile\u201c \u2013 weltweite Verbreitung und Anwendung finden sollten. [&#8230;]&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Zitat aus These 6: &#8222;Da der weitaus gr\u00f6\u00dfte Anteil der Treibhausgasemissionen energiebedingt ist, kann man das Klimaproblem im Grunde als ein Problem der effizienten Bereitstellung von klimaneutraler Energie auffassen. Dieses gilt es, nach dem \u00f6konomischen Prinzip wie folgt zu optimieren:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir m\u00fcssen m\u00f6glichst viel CO2-Emission vermeiden.<\/li><li>Jede Einsparung verursacht Kosten.<\/li><li>Wir haben nur begrenzte Mittel zur Verf\u00fcgung.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Daher muss eine sinnvolle Klimapolitik zwangsl\u00e4ufig eine kosteneffiziente Klimapolitik sein, d.h. es muss eine maximale CO2-Einsparung pro Kosteneinheit angestrebt werden. [&#8230;]&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>These 8: &#8222;F\u00fcr die EEG-F\u00f6rderung werden lt. Bundesrechnungshof rund 34 Milliarden Euro pro Jahr aufgewandt, die gesamte EEG-F\u00f6rderung von 2000 bis 2025 wird auf rund 520 Milliarden Euro beziffert (vgl. Bundesrechnungshof 2021). Und in den vergangenen Jahren wurden zus\u00e4tzlich noch zahlreiche F\u00f6rderprogramme in zweistelligen Milliardenbetr\u00e4gen aufgelegt. Das F\u00f6rdervolumen erreicht mittlerweile finanzielle Dimensionen, die so nicht mehr l\u00e4nger aufrechterhalten werden k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen die \u201eKlimaneutralit\u00e4t aber nicht herbeif\u00f6rdern\u201c, so zitiert das Handelsblatt die Wirtschaftsprofessorin Veronika Grimm, sondern wir m\u00fcssen die Rahmenbedingungen so vern\u00fcnftig und nachhaltig setzen, dass die privaten Investitionen \u2013 die die staatlichen Investitionen bekanntlich um das etwa Achtfache \u00fcbersteigen \u2013 in die richtige Richtung gehen und sich letztlich selbst rechnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Hier geht&#8217;s zum Beitrag: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-ludwig-erhard-stiftung wp-block-embed-ludwig-erhard-stiftung\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"tUvyzKm2Hh\"><a href=\"https:\/\/www.ludwig-erhard.de\/erhard-aktuell\/standpunkt\/10-thesen-fuer-eine-nachhaltige-klimaschutzpolitik-in-deutschland\/\">10 Thesen f\u00fcr eine nachhaltige Klimaschutzpolitik in Deutschland<\/a><\/blockquote><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;10 Thesen f\u00fcr eine nachhaltige Klimaschutzpolitik in Deutschland&#8220; &#8212; Ludwig Erhard Stiftung\" src=\"https:\/\/www.ludwig-erhard.de\/erhard-aktuell\/standpunkt\/10-thesen-fuer-eine-nachhaltige-klimaschutzpolitik-in-deutschland\/embed\/#?secret=tUvyzKm2Hh\" data-secret=\"tUvyzKm2Hh\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits in November 2021 ist der o.g. 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